Christoph Müller - Klassisch Reiten

Kommentare von Schülern

" - Die Situation ist ganz einfach: Das Pferd kann alles, ich kann nix. - Damit konfrontierte ich Christoph bei unserer ersten Reitstunde im Dezember 2013. Meine Erfahrungen was Englisch-Reitstunden betrifft, waren sehr negativ besetzt und ich hatte mir aufgrund von vielen verschiedenen Reitstilen (Western-, Distanz- und "Isi-Watschelpasser"-Reiten), die ich über mehr als 30 Jahre hinweg ausprobierte, mir meinen Stil zusammen gebastelt. "Überleben und Ankommen" war die Devise.
Zusätzlich machen mir seit vielen Jahrzehnten Schmerzen das Leben schwer und die versuchte auch beim Reiten in erster Linie, diesen auszuweichen, was dazu führte, dass ich total schief und nach vorne gebeugt auf dem Pferd saß.
Trotzdem, dass ich vor ca. 25 Jahren die Pferdewirtschafts-Meisterprüfung (Zucht und Haltung) in Dillenburg irgendwie bestanden habe und inzwischen viele Meilen geritten bin, wusste ich, dass ich noch einmal von ganz vorne anfangen muss, besonders, weil mir ein so wundervolles Pferd anvertraut wurde, dem ich es schuldig war und bin, mein Bestes zu geben.
Einfachste Dinge, wie den richtigen Einsatz und die Handhabung von Zügeln und Gerte sowie im Besonderen den richtigen Sitz, um den Schwung im Trab überhaupt aussitzen zu können, musste ich also neu erlernen.
Meine beiden Lehrer, Christoph und der klassich barock ausgebildete Araber-Wallach El Kahir Nabadjin Euro, gaben mir eine Chance. Nach nur einem halben Jahr regelmäßigen Trainings konnte ich bereits einige schwere Lektionen reiten und ich fühlte mich nicht mehr so unsicher und überfordert wie am Anfang. Es ist noch ein weiter Weg, aber es macht mir inzwischen großen Spaß, weiter zu lernen. Ich (bzw. El Kahir!) hatte das unglaubliche Glück, den Menschen zu finden, der von der ersten Sekunde an das Pferd mit seiner Ausbildung voll und ganz erfasst hatte und in der Lage war, es perfekt zu reiten und das was er tut, auch zu vermitteln.
Christoph hat in jeder Reitstunde und in jeder Situation, die sich gestellt hat, mich da abholen können, wo ich selbst gestanden habe. Er hat mit außergewöhnlichen Einfühlungsvermögen und Geduld immer nur Dinge abverlangt, von denen er sich sicher war, dass Pferd und Reite es in diesem Moment auch umsetzen können.
Christoph, ich danke Dir dafür!
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Karin Faust-Dautzburg

" Ich arbeite nun schon seit über zwei Jahren mit Christoph zusammen und bin immer wieder über die Fortschritte, die mein Pferd und ich in seinem Unterricht machen, überrascht.

Als meine Stute Hommage dreijährig war, haben wir mit Basisroundpenarbeit begonnen, der Weg führte dann über das anlongieren, die klassische Ausbildung an der Hand bis zu den ersten Schritten unter dem Sattel. Heute läuft sie fünfjährig ihre ersten Piafftritte, Traversalen und erste Galoppsprünge an der Hand. Unter dem Reiter kommt ihr diese Arbeit sehr zu Gute. Christoph sah in diesem, nicht immer einfach zu arbeitendem jungen Pferd, immer das Potential und die Fortschritte – und waren sie manchmal auch noch so klein. Im Umgang mit dem Pferd ist er immer fair und lässt dem Pferd Zeit, sich entwickeln zu können und so eine harmonische Beziehung zum Mensch aufbauen zu können. Er schafft es, wie kein anderer, den Reiter und sein Pferd aufzubauen und zu motivieren, auch dann, wenn Verhaltensweisen sehr „eingefahren“ und nur schwer veränderbar erscheinen. Ich schätze an Christoph seine ehrliche, aber stets faire und freundliche Art sowie sein geschultes Auge in Bezug auf Mensch und Pferd. Ohne ihn hätte ich mit meinem „Jungspunt“ sicher öfter aufgegeben…jede Unterrichtsstunde mit ihm schaffte aber eine neue Motivation und zeigte, dass es eben doch bergauf geht ...

Heute arbeiten wir einmal die Woche schwerpunktmäßig an der Hand – eine Arbeit, die für mich neu war und die ich bei Christoph von Grund auf erlernt habe. Nie hätte ich erwartet, dass es so viel Freude macht, sein Pferd auf diese Weise auszubilden und zu arbeiten… „ein Gefühl des Tanzens mit einem sehr feinfühligen Partner“. Dafür, Christoph, tausend Dank. "

Andrea und Hommage

"Ich bin seit 6 Jahren Späteinsteiger in die Reiterei und habe dadurch Christoph kennen gelernt. Er ist ein hervorragender Reiter und ein sehr guter einfühlsamer Reitlehrer, der sich dem jeweiligen Niveau von Pferd und Schüler anpasst und die Anforderungen je nach Level steigert, um so Souveränität im Umgang mit diesen sensiblen Tieren zu erlangen. Mit Geduld und manchmal auch mit Strenge macht er die schwierigsten Übungen zum Gymnastizieren der Pferde möglich. Es macht mir großen Spaß mit ihm zu Arbeiten, immer mehr Fortschritte im Umgang mit den Pferden zu verzeichnen und meine reiterlichen Fähigkeiten zu verbessern. Christoph hat mein vollstes Vertrauen und nur durch die Gewissheit seiner Unterstützung, hatte ich den Mut mir ein eigenes Pferd anzuschaffen. Ich bin jedes Mal begeisterter Zuschauer, wenn er eines unserer Pferde reitet und hoffe noch sehr viel von ihm lernen zu können."

In diesem Sinne
Haike von der Gänsmühle

Ein Traum verwirklicht sich
" Die schönsten Stunden der Reitzeit sind harte Arbeit, die jedes Mal aufs Neue unverhofftes Gelingen und einen weiteren Schritt zu feinem harmonischem Miteinander mit unseren Pferden bringt: Christoph versteht es, in einem jahrelangen Bogen regelmäßigen Unterrichts stetig unsere Entwicklung zu fördern und die Freude an der Dressurarbeit zu steigern. Mit sicherem Blick und Einfühlungsvermögen erfasst er bei jedem noch so unterschiedlichen Gespann seine Probleme, aber vor allem auch seine Perspektiven, die mit Strenge und endloser Geduld mit den Schwächen von Pferd und Reiter nach und nach realisiert werden.
Besonders bewährt hat sich die Kombination von Beritt und fortgesetztem Unterricht: Meine nervöse, sehr feine und nicht ganz einfache Saddlebredstute Breezy hat auf diese Weise mit mir recht wenig geschickter Reiterin die größten Fortschritte gemacht, die uns mittlerweile manchen praktischen Einblick in die akademische Reitkunst gewährt haben. Ich freue mich auf den Tag, wo auch ich mit ihr in allen Gangarten harmonisch Traversale und Pirouette reiten kann!
Das Breezy in allen Eigenschaften entgegengesetzte junge Islandpony Svadilfari habe ich unter Christophs Anleitung eingeritten, wobei der Weg zu einem stabilen Gleichgewicht in allen vier Gangarten hier noch weit vor uns liegt. Christoph bildet uns nicht nur im Dressurviereck weiter, sondern versteht es auch, die Arbeit am Tölt produktiv zu gestalten. Sogar meine alte Islandstute Svente, die ihr Leben lang ein wildes Wald- und Wiesenpony war, dessen liebste Gangarten Tölt und Pass sind, hat mit wenigen Stunden gelernt, ein manierliches Bild in der Bahn abzugeben und zumindest im Schritt auch alle Formen von Seitengängen zu absolvieren.
Wir freuen uns, dass wir mittlerweile eine kleine Reithalle haben, und sind sehr dankbar, dass Christoph bereit ist, die Stunden bei uns vor Ort zu geben! Mit dieser Arbeit hat sich ein lang gehegter Traum verwirklicht.
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Univ.-Prof. Dr. Henrieke Stahl

" Distanzpferde - egal ob gefahren oder geritten - müssen dringend gymnastiziert werden. Christoph Müller hilft uns dabei, mit feinen Hilfen unser Ziel zu erreichen. Mein ehemaliges Trabrennpferd hat trotz anderer Begabungen an dressurmäßiger Arbeit großen Gefallen gefunden und gibt sich redlich Mühe."

Christiane Schiele, Bild: Juni 2009 Laubach, Hessische Meisterschaft 104 km (10. Pl) www.distanz-reiten-und-fahren.de

"Als Freizeitreiterin, mit Trainer C - Ausbildung Reiten der FN und Trainer B - Ausbildung Wanderreiten, bin ich vielen Ausbildern und Trainern begegnet. Bemerkenswert finde ich an Christoph, dass er unvoreingenommen von Rasse, Herkunft, Ausbildungsstand des Pferdes, sowie Vorkenntnissen und Reitweise der Reiter ein Ziel verfolgt: Das Pferd unter dem Reiter erstrahlen zu lassen und es seinen Möglichkeiten entsprechend zu fordern, ohne es zu überfordern. Dieses Ziel verfolgt er konsequent, mit großem Talent, diszipliniertem Können und Einfühlungsvermögen. Stets ist er geduldig bemüht durch fundierten Unterricht, das Vertrauen zwischen Pferd und Reiter zu stärken und weist so auch "schwierigen" Pferden und ängstlichen Reitern den richtigen Weg. Nie ist er sich zu schade, seine Reitschüler immer wieder aufs Neue zu motivieren und an seinem Wissen und Können teilhaben zu lassen. Und erstrahlt erst mal das Pferd, strahlt der Reiter ebenso!"

Susanne Reidenbach-Rausch

"Christoph Müller besitzt eine natürliche Autorität bei Mensch und Pferd. Das macht es so einfach, sich ihm anzuvertrauen. Dem Reitanfänger nimmt er die Angst und vermittelt Sicherheit im ruhigen Umgang mit dem Pferd. Sein Unterricht ist systematisch und geradlinig, dennoch immer auf die momentanen Möglichkeiten von Pferd und Reiter abgestimmt. Er verfolgt das Ziel, seinen Schützling weiterzubringen ohne ihn zu bedrängen. Für den fortgeschrittenen Reiter analysiert er schnell und präzise Fehler und gibt umsetzbare Korrekturen, die die Harmonie zwischen Pferd und Reiter fördern."

Dr. Martina Jacob, Reit-Späteinsteigerin

"Vor 13 Jahren nahm ich, als ambitionierte Freizeitreiterin, an einem Dressur-Reitkurs teil. Unter den Teilnehmern gab es ein junges Talent, dass uns alle ehrfürchtig staunen lies... Als wir dann einige Jahre später hörten, dass Christoph als Praktikant zu Richard Hinrichs geht stand fest: sollte er gewillt sein Unterricht zu geben, wir sind dabei! Seit etlichen Jahren freuen wir uns immer wieder auf Christophs Kurse und Unterricht. Ich habe bisher keinen anderen Reitlehrer erlebt, der so schnell und präzise korrigiert und mit soviel Engagement bei der Sache ist. Darüber hinaus würde ich mein junges Pferd mit vollstem Vertrauen zu Christoph in die Ausbildung geben."

Gabriele Ende

" Für mich war es ein absoluter Glücksfall, dass im Jahre 2003 Christoph in unsere Reitanlage kam und ich seither regelmäßig bei ihm Reitunterricht mit meinem Pferd nehmen kann, einschließlich Arbeit an der Hand und am langen Zügel. Einzige Unterbrechungen sind kurze Phasen von leichten Lahmheiten meines Pferdes infolge der vor nunmehr 10 Jahren diagnostizierten Hufrollenentzündung. Da ich erst mit 40 Jahren ohne qualitativen Unterricht ausschließlich im Gelände zu reiten begann und zudem auch nicht mit übermäßigem reiterlichem Talent ausgestattet bin, verfestigten sich über lange Jahre falsche Techniken in Haltung, Sitz etc. Hier zeigte sich besonders die Fähigkeit von Christoph, auf den jeweiligen Leistungsstand des Schülers und selbstverständlich auch auf den des Pferdes einzugehen und beide weiterzubringen. Hervor zu heben sind neben Christophs Talent, sofort Fehler zu erkennen und nachvollziehbare Lösungswege aufzuzeigen, auch seine unwahrscheinliche Geduld mit mir, da mit zunehmendem Alter die "Ausmerzung" der automatisierten Bewegungsabläufe zeitintensiver und schwieriger wird. Bis heute bereiten mir die Reitstunden nach wie vor sehr viel Freude, da sie Christoph immer abwechslungsreich gestaltet und die erforderlichen Korrekturen stets in ruhigem Ton, verständlich und annehmbar erfolgen. Zur Erhaltung der Konzentrations- und Leistungsbereitschaft wechseln nicht zu lange Arbeitsphasen mit nachfolgenden Entspannungsphasen ab. Er spart nicht mit dem äußerst wichtigen und animierenden Lob für Ross und Reiterin. Christoph würde ich sofort ohne geringste Bedenken ein Pferd zum Beritt anvertrauen. Da ich jeden Tag im Stall bin, konnte ich bereits des öfteren verfolgen, mit welcher Gewissenhaftigkeit und Ruhe er eine umfassende klassische Ausbildung der Pferde in allen Bereichen betreibt, wie leistungsbereit diese wiederum mitarbeiten und wie schnell und kontinuierlich sie aufgrund seiner umfassenden Vermittlungsfähigkeiten lernen. Ein sog. "schwieriges" Pferd mit Vergangenheit zeigte sich binnen weniger Tage durch das souveräne, konsequente, jedoch stets überaus faire Verhalten von Christoph im Umgang und in der Ausbildung als vollkommen problemlos, sehr ruhig und stets arbeitsfreudig. Dieses neu erworbene Verhalten zeigt das Pferd nach wie vor unter seiner Besitzerin."

Waltraud Schitteck (mit 62 Jahren älteste Reitschülerin)